- Die Laenge des
Weges betraegt etwa 40km; der Start ist bei Km 82. Am Weg
entlang liegen mehrere Ruinen, es werden verschiedene Vegetationszonen
(zwischen 2000m und 6000m) passiert, mehr 400 Orchideenarten,
Begonien, Baeume undStaeucher wachsen am Wegrand, zum Beispiel
Queña (Polylepis racemosa), Pisonay (Eritrina falcata) und
Muña (Minthostachys glabrecens) .
- Ebenso bemerkenswert
ist die Fauna: Ueber 400 Vogelarten lassen sich in den Waeldern
beobachten, darunter der Gallito de las rocas (Rupícola peruviana)
und der Bergtruthahn ( Penelope montagnii). In den Fluessen
schnattern die Enten (Merganetta armata) und mit gaaanz viel
Glueck sient manvielleicht den Kondor ueber sein Land gleiten
(vultur gryphus). Der repraesentative Vogel des Areasist jedoch
der cucarachero inka (Thryothorus eisenmanni).
- Zur Zeit gibt
es drei Varianten des Inkatrails:
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- Die erste laengste
und besteMoeglichkeit sieht vor, dass man die 4-taegige Wanderung
in Chilca (Km 82) beginnt.
- Varainte Nummer
2 startet beim Km 88 und biegt nach den ersten Kilometern
inden ersten Weg ein..
- Des Weiteren
kann man beim Km 104 anfangen, dieser Weg dauert in der Regel
2 Tage..
- Jedenfalls lohnen sich alle drei
- Jedenfalls lohnen
sich alle der drei Moeglichkeiten. Der Inkatrail ist etwas
spezielles und fuehrt uns zurueck in die Zeit der Inkas, in
das heilige Land.
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Blick
in das Urubamba-Tal
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WETTER:
Waehrend des ganzen Jahres herrschen milde Temperaturen vor, die
Regenzeit ist zwischen November und Maerz, in den Monaten April
bis Oktober ist es warm und trocken (die Naechte koennen eiskalt
werden...), diese Zeit ist die beste, um den Weg unter die Fuesse
zu nehmen.
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GEBIET:
Schluchten und Baeche mit Gletscherwasser, die spaeter in den
Urubamba muenden, praegen das Landschaftsbild. Der Weg fuehrt
ueber mehrere Huegel, der hoechste Punkt ist bei 4200m erreicht.
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LANDSCHAFT:
Das harmonische Gleichgewicht zwischen Natur und menschlicher
Architektur ist beeindruckend. Die Andengipfel (z.B. Salkantay
und Humantay, beid eueber 6000m) stechen durch ihre Schoenheit
hervor. Dschungel, Taeler, Sonnenauf- und untergaenge, alles das
wird Dich fuer sich einnehmen.
- >> EMPFEHLUNGEN:
- * Flora und Fauna
sind rechtlich von der Regierung und anderen Organisationen
geschuetzt; halte auch Du Dich daran!.
- * Benutzt nur
den markierten Weg und probiere keine Abkuerzungen!
- * Schlage Deine
Zelte nur auf den dafuer vorgesehen Plaetzen auf, respektiere
die Ruinen.
- * Abfaelle gehoeren
in Plastiksaecke und diese wiederum in die Abfallkuebel am
Ende des Trails.
- * Lagerfeuer sind
gefaehrlich und verboten, ausser sie werden zum Kochen benoetigt
.
- * Im Notfall versuche,
den naechsten Check Point zu erreichen.
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AUSRUESTUNG : Heutzutage
ist es nur noch moeglich, mit einer Agentur zu wandern, sie sorgt
fuer Zelte, Essen inkl. Koch und Wasser. In den eigenen Rucksack
gehoeren Schlafsack (kann auch gemietet werden), Taschenlampe
(!!!), Plastikponcho, leichte, bequeme Schuhe, Sonnenhut und -creme,
warme Ersatzkleider, Taschenmesser, etwas Kleines zum Essen fuer
ds Gemuet.
>> HEISSE QUELLEN: In
der Naehe von Aguas Calientes (800m), mitten in einem Tal, befinden
sich heisse Quellen (38 ºC -46 ºC ), die aus dem felsigen Grund
sprudeln. Die Bassins eignen sich wunderbar zum Entspannen...
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BESCHREIBUNG DER ROUTE: Wenn
man beim Km 88 startet, ueberquert man zuerst eine Haengebruecke
und gelangt an die Ruinen Q`oriwayrachina. Man wandert inmitten
von Eukalyptus-Baeumen (aus Australien importiert sorgen sie fuer
eine Uebersaeuerung des Bodens), der Weg beginnt sanft. Spaeter
erreicht man Wayllabamba, danach Llullucha, wo sich Campiermoeglichkeiten
bieten.
Der
zweite Tag ist der harteste, da einige Hoehenmeter zurueckgelegt
werden muessen: Warmiwañusqa ist der hoechste Punkt. Falls Du
an "zoroche" oder Hoehenkrankheit leiden solltest, ist
es das Beste, sofort in das Tal des Flusses Pacamayo abzusteigen,
wo Du auch Deine Zelte aufschlagen kannst.
Der
interessanteste und laengste Tag ist der dritte. Mehrere wunderschoene
Ruinen wie Runkuracay, Sayaqmarca, Phuyupatamarca und Wiñayhuayna
liegen auf dem Weg. Bei Wiñayhauyna steht sogar ein kleines
Hotel (vorbei mit dem Zelten der freien Natur...leider).
Am
vierten Tag erwartet Dich Intipunku, von wo Du bei klarem Wetter
die ersten Sonnenstrahlen ueber Machupicchu mit den Augen verfolgen
kannst. Danach steigst Du zu der vergessenen (aber der indigenen
Bevoelkerung immer bekannten) Stadt der Inkas ab.
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BESCHREIBUNG DER RUINEN ENTLANG DES WEGES:
QORIHUAYRACHINA:
bedeutet "Ort,
wo die Sonne blaehst". Andenes (kultivierte Treppen) sowie
einige Haeuser bilden diese archaeologische Staette. Ueber eine
Bruecke (2498m) betritt man die Ruinen.
LLACTAPATA:
weist auf den Standort
auf einem Huegel hin. Dieser Ort auf 2600m wurde hauptsaechlich
fuer religioese Angelegenheiten benutzt, zeigt uns Aequadukte
zum Bewaessern der Andenes und einen kleinen Platz.
WAYLLABAMBA:
bedeuted "schoener
Ort", liegt auf 3000m.
RUNKURAKAY:
weist auf die halbkreisfoermige
Form hin. Ein Eingang fuehrt in 7 verschiedene Raeume. Der Halbkreis
schuetzt vom starken Wind. Hoehe:
3700m.
SAYACMARCA:
In dieser Ruine (3580m)
finden sich ungefaehr 25 Raeume und 4 Brunnen. Die Haupattraktion
sind die aus Steinen und Schlamm gebauten Aequadukte. Mich haben
vor allem die Lage und die Aussicht beeindruckt.
PHUYUPATAMARCA:
bedeutet "Stadt
ueber den Wolken". 21Treppen (10 davon besonders kunstvoll
verziert), 6 Raueme und 6 Brunnen. Hoehe: 3530m.
WIÑAYWAYNA:
bedeutet "fuer
immer jung", da dort viele Pflanzen dieses Namens anzutreffen
waren (waren und nicht sind). 16 Raeume und Brunnen. Hoehe: 2644.
Wiñaywayna ist absolut wundeschoen, so auch die Aussicht,
beeindruckend...
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Wiñaywayna
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INTIPUNKU:
bedeutet "Sonnentor".
Der Eingang zu Machupicchu...
BERMEKUNG:
Es lohnt sich, unter Umstaenden etwas mehr zu bezahlen, um den
Traegern ein Zelt, eine gute Ernaehrung und einen angemessenen
Lohn zu ermoeglichen. Einige Agenturen tragen ihren Beduerfnissen
und ihrem Wohlergehen kaum Rechnung. Und wer etwas Spanisch kann,
sollte ihrem Wissen zuhoeren...sie koennen viel von ihrer Kultur
erzaehlen.